Das Counter-Strike: Source-Team von mTw hat David 'dav1d' Kelling entlassen. Dieser wurde heute mit einem Video des Cheatens in einem PCW überführt und gestand seinen Fehler wenig später im mTw-Forum ein. Damit besteht das Lineup bei mTw nur noch aus drei Spielern.
David 'dav1d' Kelling konnte in Season 13 und 14 den Titel der ESL Pro Series mit mTw gewinnen und schloss diese Saison als Dritter ab. Nun trennt sich sein bisheriges Team jedoch von dav1d. Ein YouTube-Video, welches etliche ominösen Szenen aufweist, wurde ihm zum Verhängnis.
Wenige Minuten nach Erscheinen des Videos, äußerte sich dav1d selbst zu den Vorwürfen: "Ja, ich habe gecheated und es war nicht richtig. Dafür entschuldige ich mich bei allen Fans, meinen Teamkollegen und mTw. Jedoch muss ich auch dazu sagen - was allerdings die Situation an sich keineswegs besser macht - dass es 'nur' an 2 PCW Tagen der Fall war. Ich habe niemals in einem offiziellen Match auch nur dran gedacht unsauber zu spielen. Ich tat dies, um einige Dinge für mich selbst zu testen. Mein Team wusste von der Aktion nichts und hatte damit auch nichts zu tun."
Nun muss sich mTw nach zwei neuen Spielern umschauen, nachdem man Patrick 'mEiJin[p]' Kriebus bereits kurz vor den Finals aus dem Lineup gedrängt hatte. Ersatzmann Andreas 'ph0s' Wicht, der die Finals zusammen mit seinem alten Team gespielt hatte, wird 2010 wird auf der Bank Platz nehmen.
Links: n/a geschrieben von D3luX - 15.01.2010 - 23:09
Gemessen an der gewaltigen Messlatte der vorherigen Jahre klang das Ziel der Games Convention Online von Anfang an vermessen. Konkurrieren wollte sie mit der gamescom, eine neue Ausrichtung sollte es sein. Nun ist die Messe vorbei. Und was hat es gebracht? Eine Menge.
Damals auf dem Schulhof gab es immer die Leute, die mit den neuesten und coolsten Markenprodukten unterwegs waren. Während sie so lässig in ihren Kreisen kreisten, präsentierten sie sich gegenseitig den neuesten Shit. Ihre neuen Schuhe, ihre neueste Jacke, ihr neuestes Irgendwas. Wer sich nicht ausweisen konnte, durfte nicht in die Runde. Ich war einer dieser Idioten.
Verstanden habe ich von dem ganzen Kram nichts. Aber ich wusste, dass es total cool war, eine bestimmte, viel zu überteuerte Hose anzuhaben. Und während man sich – elitär und dumm – gegenseitig auf die Beine geschaut hat, belächelte man den Rest, der es einfach nicht verstehen wollte.
Das habe ich so lange mitgemacht, bis irgendwann „der Rest“ mit viel günstigeren, cooleren Hosen und gänzlich ohne blöden Aufdruck um die Ecke kam. Man, was war das plötzlich in! Und so wechselte ich die Gesellschaft und gründete gemeinsam mit dem „Rest“ eine viel coolere Gegenveranstaltung. Auch das habe ich so lange mitgemacht, bis ich irgendwann mal auf die Idee gekommen bin, dass es vollkommen irrelevant ist, wer jetzt wie wo und was trägt...
Was das jetzt mit der Games Convention Online zu tun hat? Nicht viel. Aber der Gedanke dahinter passt zu der von der Presse hochgestachelten Rivalität zweier Messen, die eine simple Geschichte erzählen. Die gamescom hat derzeit die coolere Hose an, die großen Publisher wollen dabei sein und wandern entsprechend nach Köln. Leipzig steht gerade nackt da, versucht sich aber mit einer Hand eine neue Hose anzuziehen.
Der Hauptgrund, warum der Bundesverband der Interaktiven Unterhaltungssoftware (BIU) die weltweit bekannte und vor allem von der Welt anerkannte Messe nach Köln zieht, muss das Image sein. Während sich die Leipziger Games Convention von Jahr zu Jahr steigerte und die Stadt jedes Jahr weitere Probleme bewältigen konnte, bleibt für den elitären Club der inzwischen reichen Games-Industrie (und den drei Gesellschaftern des BIU) ein schlechtes Stadtbild in Erinnerung.
Wie soll man vor der Crème de la Crème der internationalen Branche auftrumpfen, wenn der Weg vom Messegelände in das Leipziger Stadtzentrum mit verfallenen Gebäuden und Baustellen gesäumt ist? In den vergangenen Jahren hat man es noch mit diversen, riesengroßen Werbebannern versucht. Aber da ist es scheinbar wie mit den Hosen auf dem Schulhof: Irgendwann kommt es nicht mehr auf die Größe der Schrift an, sondern auf das Understatement beim Tragen. Und da kann die Stadt Leipzig, zumindest auf dem Weg ins Stadtzentrum, internationalen Standards nicht gerecht werden.
Gerecht wäre natürlich etwas anderes, denkt man an die vielen Investitionen, die Leipzig in den vergangenen Jahren im Zuge der Games Convention getätigt hat. Das Messegelände wurde erweitert und verschönert, die Infrastruktur angepasst, Hotels aufgebaut etc. Aber was soll man machen? Große Fische fressen die kleinen, Geld regiert die Welt und so weiter und so fort. Gerne können Sie an dieser Stelle noch andere Bauernweisheiten einfügen, die zu diesem ewigen Thema passen könnten.
Kritisch, ehrlich, freundlich
Anders sieht es mit den Bewohnern der Stadt aus – und so komme ich nach dem Gedankengedöns auch endlich mal zu dem, was wirklich wichtig ist: die Menschen. Auf einer Taxifahrt zum Messegelände fragte ich den Fahrer, ob er denn einen großen Unterschied zum letzten Jahr bemerken würde. Auf die dumme Frage folgten kluge Antworten und eine Diskussion über Politik und die gefühlte Ohnmacht, weil die Bewohner einfach nichts dazu beitragen können.
Selbstverständlich bemerkt die gesamte Stadt, dass dieses Jahr weitaus weniger Menschen und lustiges Nerd-Volk die Innenstadt besiedeln. Es wird weniger Taxi gefahren, weniger gegessen, weniger gefeiert und es werden weniger Hotels gebucht. Aber alle, die ich zu ihrer Meinung gefragt habe, blieben nach dem anfänglichen „Schade drum“ optimistisch und hoffen wieder auf bessere Zeiten. Und das ist definitiv eine Leipziger Einzigartigkeit.
Endstelle Messegelände?
Als ich am vergangenen Donnerstag das erste Mal seit einem Jahr das Messegelände betrat, war nicht viel zu sehen. Keine Werbebanner, keine Schaulustigen und auch keine Hardcore-Nerds, die bereits mit einem Wohnmobil den Parkplatz besiedelten. Es wirkte zusätzlich sehr bedrückend, als ich das Schild der S-Bahn-Haltestelle las: Messegelände – Endestelle, kein Zustieg. Sollte es das wirklich gewesen sein?
Einige Besucher belehrten mich eines Besseren. Natürlich war der Großteil enttäuscht, dass es dieses Jahr kein "StarCraft 2" zu sehen gab, keine großen Hersteller ihre neuen Titel präsentierten und weitaus weniger Hostessen herumliefen. Es war erschreckend zu sehen, dass wirklich nur noch zwei Hallen anstatt wie sonst sechs geöffnet waren. Auch der große aus Funk und Fernsehen bekannte Ansturm auf die Hallen fiel dieses Jahr wesentlich kleiner aus. Am Freitag konnte man die erste Welle noch fast durchzählen.
Doch bis auf wenige Ausnahmen glauben auch weiterhin viele Leute, dass die Games Convention weiter bestehen bleibt, und hatten trotz der stark veränderten Ausrichtung Spaß. Und sie wollen gerne wiederkommen. Komme, was wolle.
Und vielleicht ist das die wahre Chance, welche die Games Convention Online ihrem gamescom-Gegenüber entgegenbringen kann. Die Gewissheit, dass es vollkommen egal ist, welche Hose man trägt, solange man noch eine anhat.
Links: • Quelle geschrieben von D3luX - 06.08.2009 - 22:02
Was ist eigentlich los? Wenn man erfolgreich und an der Spitze der Verkaufscharts ist, sind die einen zufrieden. Die anderen hingegen wollen immer mehr und machen sich somit vielleicht den eigenen Erfolg wieder zunichte. Bestes Beispiel: die Nintendo Wii.
Sie ist die, also wirklich DIE Konsole für Gelegenheitsspieler und Kinder: die Wii. Sie ist perfekt ihrer Zielgruppe angepasst und hat mit Mario, Link und Co. einige der größten Helden der Videospielgeschichte hervorgebracht. Was will man mehr? Die Hardcore-Spieler, egal wie. Die Wii soll auf Biegen und Brechen den Core-Gamern schmackhaft gemacht werden. Nintendo muss mehr tun, besser werden und am Ende vielleicht eine ganz neue Konsole herausbringen, um das zu schaffen.
Dabei kann man bei Nintendo doch eigentlich zufrieden sein. Die Konsole und die Software laufen, kaum ein Titel schafft es, die Wii-Software längerfristig vom Thron zu stoßen, und die Konsole kann nur vom hauseigenen Gerät, dem NDS, eingeholt werden. Muss man dann noch die Hardcore-Gamer haben? Unternehmen wie SEGA, Capcom oder Activision wollen unbedingt ihre Titel für die „richtigen“ Zocker auf die Wii bringen. Leider will die nur kaum einer spielen, trotz großer Namen. Da muss das Produkt noch nicht mal schlecht sein.
In letzter Zeit wird immer mehr von der Wii gefordert. Daher muss man sich wirklich fragen: Warum? Kann die Wii nicht einfach die erfolgreiche Casual-Konsole bleiben, die sie ist, und Microsoft und Sony übernehmen den Rest? Warum wollen manche Entwickler die Wii unbedingt zu einer Konsole für alle machen? Freut euch doch einfach, dass es ein Produkt gibt, das so vielen Spielern, ob nun Hardcore oder Casual, so viel Freude macht. Hört auf rumzumeckern. Und wenn ihr dennoch Shooter oder ähnliches auf der Wii veröffentlichen wollt, macht es, weil ihr wirklich den Hardcore-Gamern eine Alternative geben und nicht nur den Umsatz steigern wollt. Denn eines sollte mittlerweile klar sein: Die Wii wird niemals Hardcore werden, und das ist eigentlich auch gut so.
Links: • Quelle geschrieben von D3luX - 06.08.2009 - 22:01
Das ehemalige Female Team von Alternate wird Snogard Dragons in der 15. Saison der ESL Pro Series vertreten. Nach dem Abgang des Counter-Strike-Teams, das für Snogard noch erfolgreich die Relegation bestritten hatte, war klar, es würde eine Umstellung geben. Doch dass aus ihrer Bewerbung für den Female-Bereich des Werksteams das erste weibliche EPS-Team wird, hat wahrscheinlich sogar die Spielerinnen überrascht.
Erst zwei Wochen musste man das alte Team rund um Ludwig 'brundle' Arnold ziehen lassen; zwei der fünf Spieler gingen inaktiv. Auf der Suche nach einem komplett neuen Team hätte Snogard wahrscheinlich nur noch die Möglichkeit gehabt, ein Team von Grund auf neu zusammenzustellen; kurz vor Ablauf der EPS-Meldefrist gibt es nicht mehr viel Auswahl.
Stattdessen entschied man sich für ein eingespieltes Team, ging aber trotzdem neue Wege: Das ehemalige Alternate Female-Team hatte sich bei Snogard beworben, um vor allen Dingen die Deutsche Female-Meisterschaft zu spielen. Jetzt nahm man sie als EPS-Team, das erste das nur aus Frauen besteht in der Geschichte der Königsklasse.
Das Team ist hellauf begeistert, unter der Flagge von Snogard in der Pro Series antreten zu dürfen, die meisten haben sich das nicht träumen lassen, so die Spielerinnen gegenüber readmore.de. Dadurch herrschte auch erst Verwirrung, als Teammanagerin s1lviii die Nachricht überbrachte: "Also erstmal habe ich gedacht, dass das unrealistisch ist und dass s1lviii irgendetwas falsch verstanden hat", erklärt die neue Snogard-Spielerin peewie im Interview. Gleichzeitig wissen alle Spielerinnen, dass sie auf "viel Gegenwehr treffen werden" und es sehr schwer werden wird, in der EPS zu bestehen.
Eine Kostprobe gab die skeptische Community schon in den letzten Tagen: Man diskutierte bereits über das neue Lineup bei Snogard, der Name des ehemaligen Alternate-Teams fiel dabei häufiger. Die Reaktionen fielen kritisch aus. Doch abgesehen davon, dass das Team sich natürlich alle Mühe geben will, gut abzuschneiden, sähe der Projektleiter von Snogard Dragons im schlechten Abschneiden keinen zwingenden Kündigungsgrund. Voraussetzung sei nur, dass die Zusammenarbeit allgemein gut funktioniert. Trotz der Halbjahresverträge, die bei Snogard absoluter Standard seien, bedeute dies nicht, dass man nicht auch langfristig mit dem Team plane, egal wie es am Saisonende aussieht, so der Manager.
"Eins sollte klar sein, das Management von Snogard steht voll hinter dem Team", beteuert Nils 'Murderdoll' Brauer. Auch die Mädels wollen über die Sticheleien der Community hinwegsehen und sich voll und ganz auf die kommende EPS Saison konzentrieren, was dann passiert, könne man noch nicht sagen.
Wer sagt, dass eSport nur was für Jugendliche ist? Von Juli bis September findet bereits die 2. "Wii Sports Bowling"-Seniorenmeisterschaft statt.
Vom 20. Juli bis 11. September messen sich die Bewohner von 20 Seniorenheimen in Köln, Hamburg, Berlin und München im virtuellen Bowling. Initiiert wird die Veranstaltung von den beiden Münchner Studenten Markus Deindl und Josef Kiener, die auf das starke Interesse reagieren, das der Wettbewerb 2008 in vielen Seniorenheimen geweckt hat. Mehr Informationen gibt es auf der Homepage der Initiatoren, www.wii-senioren.de.
Termine für die 2. "Wii Sports Bowling"-Seniorenmeisterschaft:
* Köln: 20.-24. Juli
* Hamburg: 10.-14. August
* Berlin: 24.-28. August
* München: 7.-11. September
Links: • Quelle geschrieben von D3luX - 10.07.2009 - 20:02
Der neue Teil von EAs Echtzeitstrategie-Serie soll die Tiberium-Saga zum Abschluss bringen.
Electronic Arts kündigte heute "Command & Conquer 4" an. Die Handlung findet im Jahr 2062 statt. Der Menschheit verbleiben nur noch sechs weitere Jahre, bis das Tiberium-Kristall die Erde unbewohnbar macht. Dadurch bekommen die bisher verfeindeten Gruppen Global Defense Initiative (GDI) und die Bruderschaft von NOD ein gemeinsames Ziel: Sie müssen die Auslöschung der Menschheit verhindern.
Neben der Story-Kampagne, die ihr sowohl alleine als auch kooperativ mit anderen Spielern bestreiten könnt, wird "Command & Conquer 4" auch einen neuartigen "5 gegen 5"-Multiplayer-Modus bieten. Das Spiel erscheint 2010 für PC.
Links: • Quelle geschrieben von D3luX - 09.07.2009 - 21:24